Markus 2,1-12

HERZENSBOTSCHAFT

Teil 9

Zuerst einmal stehe ich in der Gefahr eine sehr plakative Aussage an den Anfang zu stellen, deren Inhalt Du selbstverständlich selbst prüfen musst:
„Wenn Jesus im Haus ist, dann wird das Haus voll“.

In diesem überfüllten Gebäude sind sowohl die Begeisterten, die Neugierigen, wie auch die Kritiker. So ist es heute immer noch, wenn sich Menschen treffen um Jesus zu begegnen.

In diese Situation hinein kommen nun 4 Leute, die einen Kranken tragen. Ihr Ziel ist klar: Sie wollen mit ihm zu Jesus. Die Hoffnung treibt sie an unkonventionelle Wege zu gehen und sogar ein Dach aufzubrechen um ihr Ziel zu erreichen.

Im Text steht nun: „Als Jesus ihre Glauben sah…“

Als nun Jesus ihren Glauben sah…


Der Gelähmte wird sicher nicht gegen sein Einverständnis dorthin getragen worden sein und die Aktion lässt auch nicht den Rückschluss zu, dass es der Glaube des Gelähmten war, der seine Freunde zu dieser Aktion anstachelte. Der gemeinsame Glaube, der in der gemeinsamen Aktion seinen Ausdruck findet lässt Jesus hier reagieren.

Jesus spricht diesem Menschen nicht zuerst körperliche Heilung zu, sondern zuerst einmal die Vergebung seiner Sünden. Mit der folgenden körperlichen Heilung demonstriert Jesus, dass er die Macht und Autorität hat Schuld zu vergeben.
Das jüdische Verständnis kennt die Trennung von Körper, Seele und Geist nicht in der Form, wie wir es in unserem heutigen Modell denken. Für sie war die körperliche Heilung auch das sichtbare Signal, dass der Mensch GANZ wiederhergestellt. wurde.

Herzensbotschaft: